Geschichte

Über das Turnier mit dem großen Pokal ( 1m Höhe, 45 cm Durchmesser)

Der Pokal in dem ein kleiner Junge Platz hat.

Unbenannt 2222

Erstmals wurde der Bülle-Cup (benannt nach dem Pokalsponsor Martin Bülbring genannt („Bülle“) im Jahre 2003 durchgeführt. Ins Leben gerufen zum 75 jährigen Vereinsjubiläum. Initiatoren waren damals Frank Mittelstädt und Stefan „Paul“ Maurer. Man wollte zum Jubiläum etwas Besonderes schaffen. Heute hat sich das Turnier zum Mittelpunkt der Jugendabteilung entwickelt. Die Planung laufen von Anfang September bis zum Turnierbeginn, jeweils kurz vor dem Ferienbeginn in Nordrhein Westfalen. Dabei hat sich die Turnierorganisation in den letzten 4 Jahren nur unwesentlich in ihrer Besetzung geändert.

Bis auf zwei Jahre war das Turnier immer mit Mannschaften aus anderen Ländern international besetzt. Im ersten Jahr Mannschaften aus Polen, denen es so gut gefallen hat das ihnen zum Sonntag hin das Geld ausgegangen war, und man sammelte, damit diese den Sprit für die Heimreise bezahlen konnten. Sieger im ersten Jahr wurde „Gelsenkirchen Hessler“ Im zweiten und dritten Jahr war es nicht möglich eine internationale Beteiligung zu bekommen, das Turnier wurde trotzdem ein voller Erfolg. Ab dem 4. Jahr waren ständig niederländische Mannschaften vertreten. Auch dank der Vereinsfreundschaft mit dem VV Heino aus Holland, bei denen auch jedes Jahr über Pfingsten versucht wird eine Mannschaft auf deren Turnier dem „PompCup“ zu stellen. Mittlerweile hat der „Bülle-Cup“ einen hohen Stellenwert in Holland. Bei Besuchen bei unseren niederländischen Freunden wird man fortwährend auf das Turnier angesprochen, und bei einem Schulterklopfen kommt immer wieder ein „Wir freuen uns auf euch“!

Niederländische Mannschaften sind meistens eine große Herausforderung, da Aufgrund der Altersbestimmungen in den Niederlanden, die Spieler ein Jahr älter sein dürfen.´Trotzdem wurde der Pokal nur zweimal ins Ausland „entführt“. Einmal von Olympia Boxmeer 2007 und einmal von VV Heino 2014. Aber auch deutsche Vereine sind gerne bei dem Turnier dabei.

Unvergessen bleibt auch der dreimalige Anlauf vom WSV Borussia Wuppertal, (dem großen Club aus Wuppertal), der dreimal im Endspiel scheiterte. Einmal sogar gegen eine Mannschaft vom FC BW Voerde. Apropos Voerde, dreimal konnte der Gastgeber den Pokal am Tanneneck behalten, zuletzt 2017! Auch dieses Jahr hoffen die Voerder den Pokal am Tanneneck zu halten. Aber es wird wie jedes Jahr sehr schwer!

Zum Turnierablauf: Eintreffen der Mannschaften ist Freitag zwischen 15 und 19 Uhr, danach werden die Zelte aufgebaut. Denn das ist Grundbestandteil des Turniers. Die Mannschaften zelten zusammen, und so sind schon oft Freundschaften entstanden. Es wurde auch von zwischenmenschlichen Beziehungen unter den erwachsenen Mitreisenden berichtet.

Ein Highlight ist die Gruppenauslosung nach der Begrüßungsansprache durch die Bürgermeisterin der Stadt Ennepetal. Keiner weiß bis dahin gegen wen er in der Vorrunde überhaupt spielen muss. Turnierstart ist mit der offiziellen Eröffnungsfeier Samstagmorgen. Meißt um 9.30 Uhr ! Ab 10.00 Uhr ist Spielbetrieb! Sonntag geht es dann ab 10.00 Uhr weiter mit den letzten Vorrundenspielen und der Finalrunde!

Das Ereignis schlechthin ist das Finale wo in den letzten Jahren schon durchaus 200 – 300 Zuschauer am Tanneneck waren und zugeschaut haben. Beginnend mit dem Einzug der Finalmannschaften, Vorstellung der einzelnen Spieler und abspielen der Nationalhymne der beteiligten Länder im Finale. Danach das Spiel und anschließend die Siegerehrung mit dem wohl größten Wanderpokal den E-Junioren gewinnen können.

Auch hat sich das Turnier als „Sprungbrett“ zu großen Club hervorgetan! In den letzten 10 Jahren haben von den, auf dem Turnier teilnehmenden Spieler und Spielerinnen (von denen man weiß) 2 beim FC Schalke 04, ein Spieler und eine Spielerin beim VFL Bochum angeheuert. Eine Spielerin war mittlerweile Mitglied in der U17 und U 19 Auswahl des DFB und hat schon mehrere Länderspiele bestritten, sie war Profi bei der SG Essen- Schönebeck, wo sie das Verletzungspech verfolgt hat und im Moment keinem Verein zugehört. Sie wurde in dem Jahr ihres Auftretens zur besten Spielerin des Turniers gewählt und hat uns schon zum Turnier einen Besuch abgestattet. Einen Spieler der auf dem Bülle-Cup schon gespielt hat, damals für SSV/FCA Rotthausen, hat man zwei Mal in der Schalker A-Jugend auf dem Spax-Cup wiedergesehen. Conner Krempicki, auch er wurde in dem Jahr in dem er sein Auftreten auf dem Bülle-Cup hatte zum besten Spieler des Turniers gewählt. Vor dem Bülle-Cup hatte er schon die Zusage der Schalker Verantwortlichen und wechselte nach dem Turnier zum FC Schalke 04. Wo er sehr erfolgreich gespielt hat. Mittlerweile spielt er in der Regionalliga beim Bonner SC.

Nicht zuletzt auch zu nennen, Lara Plastwich , ein Mädchen aus Ennepetal das bei BW Voerde das Fußballspielen lernte und seit 2012 bei Bayer 04 Leverkusen ihre neue sportliche Heimat hat.

Und das gehört ebenfalls zur Turniergeschichte, die Wahl zum auffälligsten Spieler und besten Torwart! Gewählt von den jeweiligen Trainern der mitspielenden Mannschaften.

Der Dank gilt aber den vielen Helfern und Eltern ohne den so ein großes Turnier gar nicht

zu bewältigen wäre.

Und natürlich den Sponsoren, die so ein Ereignis erst Möglich machen.

Wir freuen uns, wie jedes Jahr, auf DAS Ereignis der Jugendabteilung!